SOS: Mein Baby weigert sich zu laufen. Wie ernst ist das, oder nicht so ernst?

Juli 16, 2019

bebe veut pas marcher

Was für ein Kopfzerbrechen! Ihr Baby kann seit mehreren Monaten alleine laufen, aber sobald Sie es auf den Boden stellen, streckt es Ihnen die Arme entgegen... und mit seinen 15 kg können Sie es nicht mehr tragen. Aber warum weigert sich Ihr Baby plötzlich, zu laufen? Müdigkeit? Launen? Terrible Two? Wir verraten es Ihnen.

1. Warum einige Kinder sich weigern zu gehen

Die Ausdauer beim Gehen variiert stark von Kind zu Kind: Einige Kinder können lange ohne Ermüdung gehen, während andere schon nach wenigen Schritten erschöpft sind.
Es ist bekannt, dass die Gehbereitschaft eines Babys im Allgemeinen beeinflusst wird durch:
- die Tageszeit: insbesondere abhängig vom Ermüdungszustand,
- seine körperlichen Bedürfnisse: mit Einfluss von Hunger oder Durst.
- die Motivation: Wenn es zu einem Ort geht, den es mag, kann es oft lange gehen, ohne sich zu beschweren.
- das Unbekannte: Wenn es sich ohne sichere Bezugspunkte wiederfindet, kann es sich an Sie wenden, um beruhigt oder getröstet zu werden.

Im Allgemeinen ist es am besten, zu verstehen, warum Ihr Baby sich weigert zu gehen, und zu versuchen, darauf zu reagieren. Bieten Sie ihm zum Beispiel einen Keks an, wenn es Hunger hat, oder eine Ruhepause, wenn es müde ist. So zeigen Sie Ihrem Baby, dass Sie verstehen, was es durchmacht, und dass Sie es auf seinem (Geh-)Weg begleiten.

2. Wie können Sie Ihr Kind dabei unterstützen, seine Gehausdauer zu entwickeln?

Die Entwicklung des Gehens und der Ausdauer des Kindes erfolgt schrittweise. Aus verschiedenen Gründen möchte ein Kind, das gestern noch gut gelaufen ist, heute getragen werden (oder im Kinderwagen sitzen): Seien Sie versichert, das ist ganz normal! Man muss geduldig sein und auf seine Bedürfnisse eingehen, dabei aber realistische und an die Fähigkeiten des Babys angepasste Erwartungen haben.

Hier sind einige Tipps, um Ihrem Kind zu helfen, seine Gehausdauer zu entwickeln:

  • Beginnen Sie mit kurzen Ausflügen in einer vertrauten Umgebung: in Ihrem Viertel oder im Park...
  • Ihr Kind bestimmt das Tempo, nicht Sie. Gehen Sie in seinem Tempo, um es nicht zu überfordern.
  • Setzen Sie ihm visuelle und erreichbare Ziele: zum Beispiel bis zur nächsten Bank gehen.
  • Wenn Ihr Baby getragen werden möchte, bieten Sie ihm eine alternative Lösung an: „Ich kann dich nicht bis zur Krippe tragen, weil du zu schwer bist... aber ich schlage vor, dass wir zumindest bis zur nächsten Bank am Ende der Straße gehen, und dort können wir eine kleine Pause machen.“
  • Lob Sie es: Jedes Mal, wenn es alleine gehen kann, ist das ein großer Erfolg. Das macht es stolz und trägt zur Entwicklung seines Selbstvertrauens bei.

3. Wie motiviert man ein Baby, das nicht laufen will?

Wie bei allem kann das Spielen Ihrem Baby helfen, die Motivation zum Laufen zu finden, oder sogar zu laufen, ohne es zu merken, während es daran teilnimmt! Hier sind einige Ideen, die Ihnen helfen, es wieder auf den richtigen Weg des selbstständigen Gehens zu bringen:

  • Imitieren Sie den Gang eines Tieres: hüpfende Taube oder großer Elefant
  • Gehen Sie, indem Sie so tun, als würden Sie von Stein zu Stein springen, zum Beispiel auf einem Zebrastreifen.
  • Variieren Sie die Gehstile: im Galoppschritt oder auf Zehenspitzen... das wird ihm auch helfen, seine globale Mobilität zu verbessern.
  • Spielen Sie mit den Farben der Ampeln: Laden Sie das Kind ein zu sagen, wann die Ampel grün ist und das Gehen erlaubt ist.
  • Machen Sie eine Schnitzeljagd: Bitten Sie es, einen roten Gegenstand zu finden, jemanden, der eine Mütze trägt, einen Tannenzapfen...

Geduld...

In jedem Fall, keine Panik. Das Laufenlernen geschieht nicht über Nacht und jedes Baby wird schließlich galoppieren! Es wird manchmal etwas mehr Geduld und Freundlichkeit erfordern, aber letztendlich ist das Ihr Markenzeichen als Super-Elternteil!