Wie kann man einem hochsensiblen Kind helfen?

September 17, 2020

Comment aider un enfant hypersensible ?

Wenn man ein junger Elternteil ist, steht das Baby oft im Mittelpunkt unserer Sorgen. Man ist aufmerksam auf seine Handlungen und Gesten, seine Wahrnehmung der Umwelt und seine Gefühle. Wenn dann XXL-Krisen, extreme Schüchternheit oder Schwierigkeiten bei der Anpassung an Veränderungen auftreten, fragt man sich manchmal, wie man seinem Baby helfen kann, besser mit seinen Emotionen umzugehen?
Hier sind 7 Tipps, um Ihrem hochsensiblen Kind zu helfen.

Zunächst einmal: Woher weiß man, ob ein Baby hochsensibel ist?

Hochsensibilität kann sich bei Kindern schon in jungen Jahren zeigen. Babys reagieren stärker auf ihre Umgebung. So sind alle ihre Sinne stärker entwickelt. Das Gehör ist feiner, die Berührung empfindlicher, der Geruchssinn ausgeprägter... Es sind Babys, die viel weinen: sobald ein Licht zu hell ist, ein kratzendes Kleidungsstück, die Textur des Sandes unter den Füßen... oder sogar weinen, weil ein anderes Baby weint.
Dieser Begriff kann den Babys mit intensiven Bedürfnissen (BABI) nahekommen, die Zuhören, Beobachtung und Aufmerksamkeit benötigen.

1. Veränderungen im Umfeld antizipieren

Ein Umzug, eine neue Schule, eine Trennung sind alles Faktoren, die ein hochsensibles Kind stören können. Und das ist normal! Ihr Kind erlebt Neues sehr intensiv und kann leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Deshalb wird empfohlen, Veränderungen mit ihm schrittweise zu antizipieren, damit es Zeit hat, sich darauf vorzubereiten.
Zum Beispiel: Wenn Ausflüge in den Park zum Drama werden, sobald es nach Hause gehen muss, können Sie es in seinen Emotionen begleiten, indem Sie ihm sagen: „Du hast noch 3 Rutschpartien“

2. Ihrem hochsensiblen Kind helfen, auf andere zuzugehen

Kinder mit hoher Sensibilität neigen dazu, schüchtern oder sogar introvertiert zu sein. Dies kann sich in Stottern oder Rötungen im Gesicht äußern. Um diese Isolation zu überwinden, können Sie Ihr Kind ermutigen, auf andere zuzugehen, ohne es zu überfordern. Eine sportliche Aktivität, um sich in eine Gruppe zu integrieren, oder es sein Gericht im Restaurant bestellen zu lassen, sind Möglichkeiten für es, sich anderen zu öffnen. Das Schlüsselwort: Gehen Sie schrittweise vor, ohne es jemals zu zwingen!

3. Ihm helfen, seine Gefühle zu benennen

Hochsensible Kinder messen ihrer Umgebung und ihren Gefühlen große Bedeutung bei. Sie können "übermäßig" auf ein Ereignis oder eine Bemerkung reagieren, die man für harmlos hielt. Sie können Ihrem Kind helfen zu verstehen, was es fühlt und es auf andere Weise als Aggressivität oder Wutanfälle auszudrücken:
- Durch Spiele,
- künstlerische Aktivitäten
- oder indem Sie ihm helfen, seine Gefühle in Worte zu fassen
Für kleinere Kinder können Sie auch Bücher über Emotionen verwenden, um ihm zu helfen zu verstehen, was es fühlt.

4. Ihm Momente der Ruhe gönnen

Hochsensible Kinder legen viel Wert auf ihre Umgebung und darauf, was die Menschen fühlen, mit denen sie interagieren. Kurz gesagt: alles, was in ihrem Kokon passiert! Letztendlich erfordern all diese Informationen und Emotionen, die sie verarbeiten müssen, viel Energie. Nach einem intensiven Tag in der Schule oder in der Kindertagesstätte erspart Ihnen eine Rückkehr zur Ruhe zu Hause sicherlich einen "Entladungskollaps".

5. Ihm Atemtechniken beibringen

Das Erlernen, wie man seine Anfälle oder Panikmomente durch Atemtechniken wie die Achtsamkeitsmeditation meistert, kann Ihrem Kind helfen, seine Emotionen zu kanalisieren. Bevorzugen Sie Übungen, die Sie gemeinsam machen können und wenn es Lust dazu hat. Sie können sich von bestimmten Familien-Meditations-Apps leiten lassen, die kurze Programme für Kinder anbieten.

6. Ihm helfen, mit dieser Sensibilität zu leben

Hochsensibilität kann erblich sein. So können Eltern, die selbst hochsensibel sind, ihrem Kind "ein Beispiel geben".
Indem Sie Ihrem Kleinen erklären, wie Sie selbst die eine oder andere Situation erlebt und gemeistert haben, helfen Sie ihm, sich zu orientieren und eigene Lösungen zu finden. Hochsensibilität kann mit der Zeit abnehmen, aber das ist nicht immer der Fall. Es ist daher besser, zu lernen, damit zu leben und sie zu einer Stärke zu machen.

7. Und ganz einfach, Ihr hochsensibles Baby beruhigen

Das hochsensible Kind braucht noch mehr Beruhigung und muss verstehen, dass dieser Charakterzug eine Stärke sein kann. Seine überschäumende Fantasie, seine stärkere Emotionalität und sein starkes Einfühlungsvermögen sind Eigenschaften, die ihm eigen sind und die es im Alltag nutzen kann.