Ihr Baby zu pucken war noch nie so einfach... Folgen Sie der Anleitung!

Heute empfehlen viele Fachleute für Babypflege, Neugeborene zu pucken. Diese Technik besteht darin, das Baby in ein Tuch oder eine Decke einzuwickeln, insbesondere um es an sein Leben im Mutterleib zu erinnern. Das Baby, dessen Körperbewegungen eingeschränkt sind, fühlt sich beruhigt und schläft ruhiger ein. Wir beleuchten diese Praxis: ihre Vorteile und die Vorsichtsmaßnahmen, die zu treffen sind.
Wozu dient das Pucken?
Lange Zeit verpönt, kehrt man heute immer mehr zum Pucken zurück; laut einigen Kinderärzten sichert und beruhigt diese Praxis (die darin besteht, Babys physisch zu umhüllen) sie. Gut gepuckt hat das Neugeborene auch nicht mehr die unkontrollierten Armzuckungen, die sogenannten Moro-Reflexe, die dazu neigen, es abrupt aufzuwecken.
Ab welchem Alter kann man ein Baby pucken?
Man kann ein Baby von Geburt an pucken. Das Pucken wird übrigens in einigen Geburtskliniken direkt im Kreißsaal angewendet. Allerdings sollte man damit aufhören, wenn das Baby etwa 3 Monate alt ist: Laut einer im Mai 2016 in der wissenschaftlichen Zeitschrift Pediatrics veröffentlichten Studie würde dies das Risiko des plötzlichen Kindstods verdoppeln (da das Kind in der Lage ist, sich selbst auf den Bauch zu drehen).
Wie puckt man ein Baby richtig?
Um ein Baby richtig zu pucken, muss man sicherstellen, dass der gesamte Oberkörper des Babys in einem nicht zu engen Tuch gebündelt ist, das dem Baby das Atmen ermöglicht. Die Hände bleiben nah am Gesicht, während Beine und Hüften frei bleiben. Diese Beweglichkeit ist sehr wichtig, da die gerade Position für das Baby nicht physiologisch ist. Es muss die Einrollhaltung wie im Mutterleib wiederfinden.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
Einige Experten behaupten, dass gepuckte Babys oft zu warm haben, was das Risiko des plötzlichen Kindstods erhöhen könnte. Planen Sie daher die Verwendung einer nicht zu dicken Puckdecke oder sogar eines einfachen Musselin-Tuchs. Vermeiden Sie auch, eine zusätzliche Bettdecke hinzuzufügen oder das Baby zusätzlich zum Pucken in einen Schlafsack zu legen, da es sonst zu warm werden könnte. Schließlich – aber diese Regel gilt auch für nicht gepuckte Babys – legen Sie nichts ins Bettchen, was die Atmung Ihres Babys behindern könnte (keine Bettumrandung, Spielzeug oder Kissen), und achten Sie auf eine Raumtemperatur von 19 °C.
Gut zu wissen
Auch wenn die Mehrheit der Babys gerne gepuckt wird, mag Ihr Kind diese Praxis möglicherweise nicht. Bestehen Sie in diesem Fall nicht darauf und versuchen Sie andere Elterntechniken, um Ihr Kind zu beruhigen...


