Wie lindert man Brustschmerzen während des Stillens?

Februar 02, 2024

Comment soulager les douleurs aux seins pendant l'allaitement ?

Stillen ist eine unglaubliche Erfahrung, wirklich intensiv und einzigartig, man ist dem Baby so nah, so verbunden. Und es hat auch eine sehr praktische Seite: Man braucht keine Ausrüstung oder Flaschenwärmer.

Aber das Stillen bringt auch kleine Unannehmlichkeiten mit sich, die man lernen muss zu bewältigen: Schmerzen, Kribbeln, wunde Brustwarzen und Milchstau...

Keine Panik, wir erklären Ihnen, wie Sie Brustschmerzen während des Stillens lindern können.

 

Woher kommen Brustschmerzen während des Stillens?

 

Da die Brust während des Stillens stark beansprucht wird, kann es zu verschiedenen Arten von Beschwerden kommen, die Schmerzen verursachen. Wir werden diese auflisten, bevor wir Ihnen die wirksamsten Lösungen zur Selbstpflege vorstellen.

Zunächst einmal, während sich die Laktation einstellt, schwanken die Milchmengen in der Brust und können zu Milchstau führen. Die Brust ist dann geschwollen, warm, hart, rot und schmerzhaft.

Die Brustwarzen selbst können beschädigt werden, es können kleine Irritationen und Risse am Rand der Brustwarze auftreten.

Das Saugen des Babys löst den Milchfluss in der Brust aus, was für einige Momente ein Kribbeln verursachen kann.

Aber keine Sorge, all diese Probleme können mit den richtigen Gewohnheiten bewältigt werden.

 

Nehmen Sie die richtige Stillposition ein

 

Es ist wichtig, die richtige Stillposition einzunehmen, zunächst für Sie selbst, um Ihren Rücken nicht zu schädigen, aber auch für das Baby. Die Position seines Körpers im Verhältnis zu Ihrem beeinflusst die Art, wie es die Brust nimmt, und wenn die Position nicht gut ist, kann dies die Brust schädigen. 

Setzen Sie sich also bequem hin, bei Bedarf mit einem Stillkissen, und positionieren Sie das Baby vor sich. Sein Mund sollte die Brustwarze vollständig erfassen, die Lippen sollten nach außen gestülpt sein, das Kinn auf Ihrer Brust liegen und die Nase frei sein. Es sollte keinen Druck auf die Brust ausüben. 

Sie können es beim Trinken beobachten, im Allgemeinen ist das Geräusch eines guten Schluckens ein gutes Zeichen.

 

Probieren Sie verschiedene Dinge aus

 

Wenn Sie gelernt haben, wie man die Brust richtig anlegt, können Sie verschiedene Positionen ausprobieren, damit das Baby nicht immer an derselben Stelle Druck ausübt.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzurichten, und das Variieren der Positionen hilft, die Brust zu entlasten.

 

Pflegen Sie Ihre Brust

 

Pflegen Sie Ihre Brust und Ihre Brustwarzen zwischen den Stillmahlzeiten.

Dafür gibt es hier einige Tipps:

+ Tragen Sie einen speziellen Still-BH mit gutem Halt

+ Wenn Sie Stilleinlagen tragen, wechseln Sie diese regelmäßig, um ein Aufweichen zu vermeiden

+ Tragen Sie zweimal täglich einen Balsamauf Ihre Brust auf, um die Haut bei den Volumenveränderungen zu unterstützen und Dehnungsstreifen zu vermeiden.

+ Bei Milchstau Wärme anwenden oder die Brüste unter der Dusche entleeren.

+ Verwenden Sie ein paar Tropfen Muttermilch auf den Brustwarzen. Sie hat natürliche beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften.

 

Lassen Sie sich begleiten

 

Stillen ist nicht angeboren, man kann manchmal Hilfe brauchen, damit es richtig funktioniert und um im Alltag Unterstützung zu finden.

Zögern Sie nicht, Ihre Hebamme oder eine Stillberaterin zu konsultieren, um Antworten auf Ihre Fragen zu erhalten.

 

Das Stillen bietet eine einzigartige Erfahrung für Mutter und Baby. Trotzdem kann es von Unannehmlichkeiten begleitet werden. Der Schlüssel zur Linderung dieser Beschwerden liegt in der Anwendung guter Praktiken und bei Bedarf in der Unterstützung.

Indem sie auf sich selbst achten und die notwendige Unterstützung suchen, können Mütter das Stillen in vollen Zügen genießen und diese Momente in wertvolle Erinnerungen verwandeln, während sie mögliche Schwierigkeiten minimieren.