3 natürliche Heilmittel, um ein verstopftes Baby zu „entlasten“ (ohne Medikamente)

Jedes Kind ist anders, mit seiner eigenen Persönlichkeit, seiner eigenen Entwicklung ... und seinem eigenen Verdauungsrhythmus! Und auch wenn die Verstopfung beim Baby oft vorübergehend ist, ist es gut, die Symptome und Heilmittel zu kennen, um sie schnell zu lindern.
Die Hauptursachen für Verstopfung bei Babys
Die meisten Verstopfungen bei Kindern sind vorübergehend und auf einfache Ernährungsfaktoren zurückzuführen:
- Schlecht zubereitete Fläschchen: Es wird nicht genug Wasser im Verhältnis zum Pulver verwendet.
- Eine Ernährungsumstellung: vor allem während der Beikosteinführung
- Das Baby trinkt nicht genug Wasser: hauptsächlich im Sommer, wenn es sehr heiß ist
- Nicht genug Ballaststoffe in der Nahrung
Gestillte Babys haben in den ersten Wochen im Allgemeinen mehrere Stuhlgänge pro Tag. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass sie später nur noch einmal pro Woche oder sogar alle 15 Tage Stuhlgang haben! Diese Veränderung des Stuhlgangs kann über Nacht eintreten: Alles ist normal!

Gut zu wissen:
Vor dem 6. Monat leiden Babys selten unter Verstopfung (besonders wenn sie gestillt werden). Manche Babys winden sich und weinen bei jedem Stuhlgang, ohne unbedingt verstopft zu sein. Es handelt sich dabei möglicherweise lediglich um Blähungen oder Koliken.
Symptome von Verstopfung bei Babys
Während der Beikosteinführung (im Alter von etwa 4 bis 6 Monaten) treten bei Babys häufig folgende Symptome von Verstopfung auf:
- Das Baby wird reizbar, mürrisch
- Es zeigt Anzeichen von Bauchschmerzen, die nachzulassen scheinen, wenn das Baby auf dem Bauch liegt
- Schmerzen beim Stuhlgang
- Harter, kugelförmiger Stuhlgang, manchmal begleitet von Blutspuren aufgrund kleiner Analverletzungen.
Welche Ernährung sollte bevorzugt werden, wenn das Baby Verstopfung hat?
Wie bei Erwachsenen hilft eine angepasste Ernährung, den Darmtransit schnell wiederherzustellen.
Erhöhen Sie dazu den Ballaststoffanteil in den Mahlzeiten Ihres Babys durch:
- Grünes Gemüse: grüne Bohnen, Lauch, Spinat
- Vollkornprodukte (zum Beispiel Vollkornnudeln)
- Fruchtkompotte, besonders Früchte mit abführender Wirkung wie Apfel-Pflaume.
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Baby tagsüber ausreichend Wasser trinkt. Wenn es heiß ist, können Sie ihm öfter etwas zu trinken anbieten, besonders magnesiumreiche Wässer wie Hépar® oder Contrex®. Sie können diese Wässer auch für die Zubereitung von Milchnahrung verwenden.
Wussten Sie schon?
Bestimmte Lebensmittel wie Banane, Karotte, Reis und Quitte wirken stopfend. Vermeiden Sie es, Ihrem Baby diese anzubieten, wenn es verstopft ist!
Bauchmassage, ein natürliches Mittel gegen Verstopfung bei Säuglingen
Unabhängig vom Alter Ihres Babys kann die Bauchmassage dazu beitragen, den Darmtransit zu beschleunigen und es zu entlasten. Die Methode ist einfach: Legen Sie es einfach auf den Rücken und bewegen Sie seine Beine (indem Sie seine Knie beugen) mit kleinen kreisenden Bewegungen zu seinem Bauch hin.
Sie können auch mehrmals täglich den Bauch Ihres Babys sanft im Uhrzeigersinn um seinen Bauchnabel herum massieren. Diese Methode funktioniert übrigens auch bei Erwachsenen!
Die Massage hat eine doppelte Wirkung: Die Produktion von Endorphinen (Glückshormone) wirkt beruhigend und entspannend auf Ihr Baby, und die mechanischen Bewegungen können den Darm stimulieren und den Stuhlgang fördern. Magisch, nicht wahr?
Das kleine Verdauungssystem Ihres Babys entwickelt sich langsam. In den meisten Fällen ist die Verlangsamung vorübergehend und es genügt, die Entwicklung des Darmtransits des Kindes zu beobachten. Wenn die Symptome jedoch anhalten, zögern Sie nicht, Ihren Kinderarzt zu konsultieren.


