Kinderwunsch? Haben Sie an den präkonzeptionellen Check-up gedacht?

Kennen Sie die präkonzeptionelle Untersuchung? Sie ist ein unverzichtbarer Termin bei Ihrem Arzt oder Gynäkologen, der Ihnen hilft, Ihre Schwangerschaft unter den bestmöglichen Bedingungen zu beginnen. Sie ist zwar nicht obligatorisch, aber allen werdenden Müttern dringend empfohlen. Wir sagen Ihnen, warum...
Ablauf der präkonzeptionellen Untersuchung:
Die Konsultation beginnt mit einer allgemeinen Beurteilung Ihres Gesundheitszustands. Ihr Arzt oder Gynäkologe wird insbesondere folgende Punkte überprüfen:
- Ihre speziellen medizinischen Behandlungen (bestimmte Medikamente sind während der Schwangerschaft verboten).
- Ihre persönliche und familiäre Anamnese (insbesondere genetische).
- Ihre Blutgruppe: Wenn Sie diese nicht kennen, wird Ihnen eine Blutabnahme verordnet; diese Information ermöglicht es, eine mögliche Rhesus-Inkompatibilität zwischen den zukünftigen Eltern festzustellen und gegebenenfalls eine spezielle Überwachung einzuleiten.
Gemäß den Empfehlungen der Haute Autorité de Santé sollten allen werdenden Müttern Folsäuretabletten verschrieben werden; dieses Vitamin, das das Risiko von angeborenen Fehlbildungen beim Baby reduziert, sollte mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und bis zum dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden.
Schließlich kann der Arzt zur Vervollständigung dieser Gesundheitsuntersuchung auch eine klassische gynäkologische Untersuchung durchführen: vaginale Tastuntersuchung, Abstrich, Brustuntersuchung oder sogar eine Ultraschalluntersuchung.
Antizipation von Risikoschwangerschaften
Die präkonzeptionelle Untersuchung bietet auch die Möglichkeit, bestimmte Arten spezifischer Betreuung frühzeitig zu erkennen. So werden einige werdende Mütter, die als "Risikopatientinnen" gelten, eng überwacht, wenn Sie:
- an Diabetes leiden,
- an einer chronischen Krankheit (Herzprobleme, Lupus) leiden
- an Bluthochdruck leiden,
- zu Beginn der Schwangerschaft übergewichtig sind.
Fokus auf Impfungen
Der Arzt überprüft, ob Ihre Impfungen auf dem neuesten Stand sind, und bietet Ihnen gegebenenfalls die notwendigen Auffrischungsimpfungen oder Impfungen an, insbesondere gegen:
- Röteln
- Toxoplasmose
Diese beiden Krankheiten sind während der Schwangerschaft sehr ernst, da sie zu Fehlbildungen beim Fötus führen können.
Was Röteln und Keuchhusten betrifft, so ist es jetzt der richtige Zeitpunkt, sich impfen zu lassen, falls Sie es noch nicht getan haben! Es wird empfohlen, in den 2 Monaten nach der Impfung nicht schwanger zu werden.
Hinweis: Impfungen (außer der Grippeimpfung) sind bei Schwangeren strengstens verboten.


