Kinderkrippe, Tagesmutter... Ein Überblick über die verschiedenen Betreuungsformen für Ihr Baby

August 01, 2019

place en crèche

Es ist soweit! Das Baby ist größer geworden. Es ist Zeit für Sie, wieder zur Arbeit zurückzukehren und Ihr Baby tagsüber betreuen zu lassen. Doch zwischen Kinderkrippe, anerkannter Tagesmutter, geteilter Betreuung... ist es für junge Eltern schwierig zu wissen, was die verschiedenen verfügbaren Betreuungsarten für ihr Baby wirklich bedeuten. Wir helfen Ihnen, den Überblick zu behalten:

Die verschiedenen Betreuungsarten

Die kollektive Kinderkrippe ist für viele Eltern oft eine Selbstverständlichkeit. Es gibt jedoch zahlreiche Alternativen, die für das Baby genauso geeignet sein können:

  • "Kollektive" Betreuung: Kollektive Kinderkrippe, Halte-Garderie, Mikro-Kinderkrippe, Betriebskinderkrippe, Multi-Accueil
  • "Eltern"kinderkrippe: Hierbei handelt es sich um eine kollektive Betreuung vom Typ Kinderkrippe, die jedoch von einem Elternverein verwaltet wird.
  • Die Tagesmutter: Sie kann je nach ihrer Zulassung 1 bis 4 Kinder bei sich zu Hause aufnehmen.
  • Das Tagesmutterhaus: Mehrere Tagesmütter treffen sich, um die Kinder außerhalb ihrer Wohnung zu betreuen.
  • Die häusliche Betreuung (oder geteilte Betreuung): Eine Tagesmutter kommt nach Hause, um Ihr Kind (und gegebenenfalls die Kinder anderer Familien) zu betreuen.

Die richtige Betreuungsart für Sie

Für das Wohlbefinden der Eltern und des Kindes ist es wichtig, die Betreuungsart zu finden, die den Bedürfnissen aller gerecht wird – sowohl in Bezug auf Organisation als auch auf Emotionen!

Wenn Sie versetzte Arbeitszeiten haben: Es ist besser, eine häusliche Betreuung oder eine Tagesmutter zu bevorzugen, die etwas spezielle Arbeitszeiten akzeptiert.
Kinderkrippen sind in diesem Punkt in der Regel weniger flexibel und schließen oft schon um 18:30 Uhr.

Wenn Sie Ihr Kind vor allem in eine Gemeinschaft integrieren möchten: Dann ist die Kinderkrippe genau das Richtige für ihn! Ihr Kleines wird sich sehr schnell mit all seinen kleinen Kameraden anfreunden und beginnen, Beziehungen zu ihnen aufzubauen.
Beachten Sie jedoch, dass sich viele Tagesmütter untereinander und mit den Kindern im Relais des Assistantes Maternelles (RAM) treffen, was eine weitere Möglichkeit ist, die Sozialisierung des Kindes zu fördern.

Sie arbeiten weit weg von zu Hause: Wie wäre es mit einer häuslichen Betreuung? Ihr Baby wird zu Hause in seiner sicheren und eigenen Umgebung betreut.
Der kleine Vorteil: Sie müssen sich nicht um das Hin- und Herfahren zur Kinderkrippe kümmern!

Die richtigen Fragen, die man sich stellen sollte

Hier sind einige Fragen, die Sie sich unbedingt stellen sollten, bevor Sie sich für die für Sie am besten geeignete Betreuungsform entscheiden.

  • Werde ich Vollzeit oder Teilzeit arbeiten?
  • Wie alt wird mein Kind sein, wenn ich wieder anfange zu arbeiten?
  • Bevorzuge ich eine individuelle oder kollektive Betreuungsform?
  • Möchte ich, dass mein Kind zu Hause betreut wird?
  • Benötige ich eine gelegentliche oder regelmäßige Betreuung?

Zögern Sie in jedem Fall nicht, die PMI Ihrer Stadt zu kontaktieren, um Informationen über die verfügbaren Betreuungsformen in Ihrer Nähe zu erhalten, aber auch die CAF, um die Höhe der Leistungen zu erfahren, auf die Sie Anspruch haben, insbesondere den Zuschuss für die freie Wahl der Betreuungsform und den von der Kinderkrippe übernommenen Anteil.