Präeklampsie: Wie erkennt man Symptome so früh wie möglich?
Fliegende „Mücken“, Lichtblitze, Schmerzen im Bauch, unter den Rippen... Auch wenn die Symptome der Präeklampsie bei Schwangeren variieren, sollte man bei jedem dieser Symptome nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.
Vielleicht haben Sie schon einmal den Begriff „Schwangerschaftstoxikose“ gehört?
In Frankreich sind 5 % der Schwangeren betroffen, und in 70 bis 75 % der Fälle tritt sie während der ersten Schwangerschaft auf. Obwohl intensive Forschung betrieben wird, ist die Ursache dieser Krankheit, die die zweithäufigste Todesursache während der Schwangerschaft ist, noch unbekannt.
Sie tritt in der Regel im 2. Trimester auf
Sie hängt tatsächlich mit einer Fehlentwicklung der Plazenta zusammen, insbesondere mit ihrer Vaskularisation. Auch wenn sie im ersten Trimester oft kaum festgestellt wird, stellt sich heraus, dass sich die Plazenta bereits in den ersten Schwangerschaftswochen nicht richtig entwickelt. Sie setzt toxische Substanzen für den mütterlichen Organismus frei, wobei die Symptome um die 20. Woche herum auftreten.
Eine besondere Überwachung je nach Vorgeschichte
Manchmal haben manche Frauen ein höheres Risiko als andere. Wenn Sie von einigen dieser Daten betroffen sind, erhalten Sie von Anfang an eine intensivere Schwangerschaftsbetreuung:
- Schwangerschaft vor oder nach dem 40. Lebensjahr,
- Fettleibigkeit mit einem BMI über 30,
- Persönliche Vorgeschichte einer Präeklampsie,
- Vorhandensein einer chronischen arteriellen Hypertonie, einer chronischen Nierenerkrankung, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen (Multiple Sklerose),
- Polyzystisches Ovarialsyndrom,
- Arterielle und/oder venöse Thrombosen.
Die Symptome?
Sie hängen vom Schweregrad der Krankheit ab:
- Ein Ödem (oder Wassereinlagerungen): Schwellung der Füße, Knöchel, Hände oder des Gesichts, schnelle Gewichtszunahme,
- Ungewöhnliche oder anhaltende Kopfschmerzen,
- Sehstörungen: man hat das Gefühl, fliegende „Mücken“ oder Lichtblitze zu sehen,
- Schmerzen: oft im oberen Bauchbereich oder unter den rechten Rippen,
- Übelkeit und Erbrechen,
- Ein allgemeines Unwohlsein.
„Ich habe auf mich gehört, nicht gewartet und bin in die Notaufnahme gefahren.“
„Im 6. Schwangerschaftsmonat spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Ich fühlte mich unwohl, und seit einigen Tagen hatte ich so etwas wie leuchtende Punkte, die um meinen Kopf kreisten, wie ein allgemeiner Zustand der Benebelung. Mein Blutdruck war zwar immer etwas hoch, aber bei jeder Untersuchung nichts Besorgniserregendes. Doch an diesem Tag ging es mir sehr schlecht. Also fuhren wir in die Notaufnahme. Mein Proteinurie war explodiert, genauso wie mein Blutdruck. Präeklampsie wurde diagnostiziert. Bettruhe war obligatorisch. Ich habe etwas vor dem 8. Monat vorzeitig entbunden, aber wir haben das Schlimmste vermieden. Das Baby wurde in den Brutkasten gelegt. Beim geringsten Zweifel muss man auf sich hören und zum Arzt, zur Hebamme, zum Gynäkologen gehen, egal wohin, aber nicht warten.“
Jo, Alices Mutter, 8 Monate.
In den meisten Fällen bringen Mütter ein gesundes Baby zur Welt, wenn die Krankheit rechtzeitig behandelt wird. In Verbindung mit Bluthochdruck und einem hohen Proteingehalt im Urin (bei jeder monatlichen Untersuchung und insbesondere bei nachgewiesenem Risiko analysiert) erfordert die Präeklampsie maximale Ruhe für die Mutter. Dies soll Komplikationen vermeiden: Wachstumsverzögerung beim Baby, Frühgeburt oder in einigen (aber glücklicherweise sehr wenigen) Fällen den Tod der Mutter oder des Kindes.
Nur die Entbindung kann die Krankheit stoppen
Die einzige Behandlung dieser Krankheit ist die Entbindung. In bestimmten Fällen und um schwere Komplikationen zu vermeiden, muss diese manchmal eingeleitet oder ein Kaiserschnitt geplant werden, um die Gesundheit der Mutter und ihres Babys zu gewährleisten. Es kommt auch vor, dass schwangeren Frauen Medikamente verabreicht werden, die auf ihren Zustand abgestimmt sind, um den Blutdruck zu senken.
Wenn Sie sich mit Verbänden austauschen möchten:


