Suizid, zweithäufigste Todesursache bei werdenden und jungen Müttern

Die Geburt eines Kindes ist eine tiefgreifende Veränderung im Leben einer Frau, eine Umwälzung, die nie einfach zu bewältigen ist. Sie sind mit neuen Verantwortlichkeiten, hormonellen und emotionalen Achterbahnfahrten konfrontiert, und angesichts aller gesellschaftlichen Vorschriften zur Mutterschaft, manchmal isoliert von Familie oder Freunden, können sich werdende und junge Mütter in großer psychischer Not befinden. Eine Not, die so groß und tief ist, dass sie manchmal zu suizidalen Handlungen führt. Die letzte nationale Erhebung zur Müttersterblichkeit, die von 2013 bis 2015 von INSERM durchgeführt wurde, hat Suizide als die zweithäufigste Ursache für Müttersterblichkeit identifiziert.
Warum kann man sich in dieser Situation vor und nach der Geburt schlecht fühlen? (oder sogar an Selbstmord denken)
Es kann allen schwangeren Frauen oder jungen Müttern passieren, dass sie von Emotionen überwältigt werden. Diese Emotionen werden nun berücksichtigt, da die psychische Gesundheit der Mütter seit der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse zu einer der Prioritäten bei der Betreuung von Frauen rund um die Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre ihres Kindes geworden ist. Derzeit weiß man, dass der „Baby-Blues“, der insbesondere auf den Hormonabfall zurückzuführen ist, mehr als 50 % der Mütter betreffen soll. Aber wenn er nicht lange anhält (er tritt wenige Tage nach der Geburt auf), kann sich das Unwohlsein manchmal festsetzen. Und es ist von entscheidender Bedeutung, es nicht zuzulassen, dass die Mutter in ein Unwohlsein gerät, aus dem es schwierig sein kann, herauszukommen. Wie kann man am besten darauf reagieren? Hier sind einige Ideen...
Welche Antworten und Unterstützung können jungen Müttern bei postpartaler Depression gegeben werden?
Mögliche Maßnahmen betreffen natürlich die Frauen, aber auch ihr enges Umfeld. Die Erkennung und Behandlung dieser Störungen ist auch die Aufgabe der Gesundheitsfachkräfte. Diese werden zunehmend für die psychische Gesundheit von Müttern und die postpartale Depression sensibilisiert. Angesichts der Not einer werdenden oder jungen Mutter sollte man nicht schweigen und Hilfe von Diensten suchen, die dazu da sind, ihnen eine nahe Unterstützung zu bieten. Die PMI zum Beispiel oder die Hebammen, die vor, während und nach der Geburt eine grundlegende Rolle spielen. Aber entscheidend ist, dass man beim kleinsten Anzeichen von Unwohlsein nicht warten sollte. Psychologen sind heute, genau wie Hebammen, in der Lage und geschult, Frauen in diesen schwierigen Zeiten zu begleiten.


