Mit Ihrem Baby meditieren – das ist möglich! Folgen Sie unserer Anleitung.

Januar 06, 2020

méditation bébé

Wir werden Ihnen nichts Neues erzählen: Die Ankunft eines Babys verändert das Leben! Verkürzte Arbeitszeiten, Schlafmangel, Windeln, Mahlzeiten, die Rolle des Paares...
Wir ziehen unseren Hut vor all den Super-Eltern, die diese marathonartige neue Organisation souverän meistern!
Aber wie bei jedem guten Marathon gilt: Um auf lange Sicht durchzuhalten, muss man vor allem auf sich selbst achten. Und was wäre, wenn das mit einer kleinen Achtsamkeitsmeditationssitzung für die ganze Familie beginnen würde?

1. Meditation bei der Geburt des Babys praktizieren

Wenn Sie vor der Ankunft Ihres Babys ein begeisterter Meditierender waren, stellen Sie vielleicht fest, dass Ihnen jetzt die Zeit dafür fehlt.
Aber wussten Sie, dass Sie kürzere, improvisierte Sitzungen mit dem "Mindfulness"-Ansatz – oder Achtsamkeitsmeditation – einführen können? In 3 Worten bedeutet das:
1. Die Aufmerksamkeit absichtlich auf das Objekt unserer Beobachtung richten.
2. Achtsam sein, was im gegenwärtigen Moment geschieht.
3. Darauf achten, das, was vor uns liegt, nicht zu beurteilen.

Sie können also problemlos kurze Achtsamkeitssitzungen während einer Haut-zu-Haut-Sitzung, beim Stillen, bei einer Babymassage... oder sogar während das Baby schläft, durchführen!

2. Ihr Baby in die Meditation einführen

Sie wissen ja: Babys sind wahre emotionale Schwämme! Daher sind ruhige Zeiten zu zweit in den ersten Lebensmonaten des Babys sehr nützlich. Um Ihr Baby durch die Meditationspraxis in die Ruhezeit einzuführen, können Sie:

- Ihr Baby in eine für es geeignete Position bringen (auf einer Matte liegend, in Ihren Armen...)
- das Licht dimmen,
- meditative Musik oder sogar weißes Rauschen abspielen
- und Ihrem Instinkt freien Lauf lassen.

Diese Momente der "Achtsamkeit" zu zweit mit Ihrem Baby werden Ihnen helfen, die Bindung zwischen Ihnen zu stärken. Das Rezept: Vertrauen Sie sich selbst und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

3. Meditation in der Familie praktizieren

Laut Experten ist es möglich, Meditation ab 5 Jahren zu praktizieren. Vor diesem Alter ist es schwieriger, die eigene Atmung zu beobachten und sich auf immaterielle Dinge zu konzentrieren. Außerdem ist das Kind ab 5 Jahren in der Lage, seine Emotionen zu beschreiben und hat ein größeres Körperbewusstsein.

Um die Meditation Ihres Kindes zu begleiten, können Sie verschiedene Hilfsmittel verwenden, die dem Alter des Kindes angepasst sind.
Hier haben wir die Methode „ Ruhig und aufmerksam wie ein Frosch“ von Eline Snel getestet. Diese Methode findet sich auch in Meditations-Apps (wie der App Mind), aufgeteilt in ca. 5-minütige Sitzungen: perfekt für die ganze Familie!

Eine kurze Meditationssitzung ist ideal, um nach einem ereignisreichen Tag zur Ruhe zu kommen... und insbesondere um die Schlafenszeit entspannter zu gestalten... Zumindest wünschen wir Ihnen das!