Was ist der Moro-Reflex?
Der Moro-Reflex, was ist das? Ihr Baby schläft friedlich, als es plötzlich weint, Arme und Beine ausstreckt und für einen kurzen Moment wirklich verstört wirkt, als wäre es auf den Rücken gefallen. Ist das normal oder gibt es ein Problem?
Was ist der Moro-Reflex?
Der Moro-Reflex, auch als Schutzreflex bezeichnet, ist einer der sieben archaischen Reflexe von Neugeborenen. Diese unwillkürlichen, automatischen Bewegungen sind ein Zeichen für die gute Entwicklung des Babys und verschwinden mit der Zeit. Der Moro-Reflex wurde von einem österreichischen Kinderarzt namens Ernest Moro entdeckt, der ihm einfach seinen Namen gab.
Er dauert von der Geburt, und sogar im Mutterleib, bis zum vierten oder fünften Lebensmonat des Kindes.
Der Arzt löst diese unwillkürliche Bewegung in der Regel bei den ersten Untersuchungen aus, um zu überprüfen, ob sich das Nervensystem des Babys richtig entwickelt.
Bekannt sind unter anderem auch der Saugreflex, der manchmal bei Ultraschalluntersuchungen zu beobachten ist, und der Greifreflex, bei dem das Baby unseren Finger umklammert. Es gibt auch noch den Reflex des automatischen Gehens, einen der beeindruckendsten. Vor unseren Augen und unmittelbar nach der Geburt kann das Baby, vom Kinderarzt gestützt, so tun, als würde es ein paar Schritte gehen.
Wie äußert sich der Moro-Reflex?
Das Kind reißt plötzlich Arme und Beine weit auf und ballt die Fäuste, um etwas zu greifen, zuckt zusammen, als hätte es Angst, und kehrt dann in einen ruhigeren Zustand zurück. Diese Bewegungen werden in der Regel von Schreien oder Weinen begleitet und werden entweder durch ein lautes Außengeräusch oder durch das oben erwähnte Gefühl des Fallens ausgelöst.
Um ihn zu testen, greift der Kinderarzt die Finger des Babys, hebt es vorsichtig vom Untersuchungstisch hoch und lässt es dann wieder herunterfallen.
Ist der Moro-Reflex normal?
Er ist nicht nur normal, sondern sogar essenziell.
Dies deutet darauf hin, dass die Gehirnentwicklung des Babys normal verläuft.
Damit diese automatischen Bewegungen Ihr Kind nicht daran hindern, sich auszuruhen oder zu schlafen, empfehlen Fachleute das Pucken, das es einhüllt und so einen kleinen, sicheren Kokon schafft.


