Die besten Winter-Superfoods, um topfit zu sein

Superfoods (oder „Nutraceuticals“) sind Lebensmittel, die in der Naturheilkunde häufig verwendet werden, um die Gesundheit von Jung und Alt zu gewährleisten. Für viele sind es etwas mysteriöse Zutaten, die hauptsächlich in Bio-Läden zu finden sind: Spirulina, Goji, Chia, Açaí... Aber wussten Sie, dass die Natur es gut gemeint hat und uns jede Saison die besten Lebensmittel für unsere Gesundheit bietet? Wir haben Sophie, eine Naturheilkundlerin und Ernährungsexpertin, befragt, die uns erklärt, welche Lebensmittel im Winter zu bevorzugen sind, um topfit zu bleiben.
Wo finden wir im Winter die Vitamine und Mineralien, die uns fehlen?
1. Zitrusfrüchte, ein Superfood für die ganze Familie!
Zitrusfrüchte sind die Winterfrüchte schlechthin! Zu dieser Fruchtfamilie gehören unter anderem Orangen (57 mg pro 100 g Frucht), Clementinen, Zitronen (53 mg / 100 g) und die berühmte Grapefruit, die genauso viel Vitamin C wie Orangen enthält, aber nur halb so viel Zucker. Und dank ihrer entgiftenden Wirkung ist die Grapefruit die ideale Frucht, um zwischen zwei Raclette-Partys ein gutes Ernährungsgleichgewicht zu halten!
Tipp:
Bei kleinen Kindern ist die Clementine meistens der Favorit! Aus Umweltschutzgründen bevorzugt man eher lokale Zitrusfruchtsorten: die korsische Clementine, die Menton-Zitrone, die Orange (die auf Korsika und in der Provence-Alpes-Côte d'Azur angebaut wird)...
2. Kohl: und noch mehr Grünkohl!
Wie Sophie uns erklärt, ist die Familie der Kreuzblütler eine wahre Quelle für Vitamin C und Mineralien! Grünkohl enthält eine gute Dosis Kalzium, Eisen und Magnesium, um den ganzen Winter über fit zu bleiben. Ein weiterer Vorteil: Er ist harntreibend und fördert die Verdauung! Auch Brokkoli, Rosenkohl, Rotkohl... kann man bedenkenlos essen. Sie sind alle ausgezeichnete Vitamin- und Spurenelementlieferanten!
Tipp:
Wenn Sie kleinen Kindern Kohl anbieten möchten, können Sie seinen recht kräftigen Geschmack mildern, indem Sie ihn mit anderem Gemüse zu köstlichen Suppen vermischen: Karotten, Kartoffeln, Pastinaken...
3. Trockenfrüchte (Ölsaaten)
Trockenfrüchte sind ebenfalls die Stars des Winters! Und die gute Nachricht ist: Sie sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamine, Mineralien und Omega-3-Fettsäuren. Darüber hinaus sind sie eine hervorragende Quelle für Lipide und Proteine, was sie zu einem sehr guten Energielieferanten macht, wenn es (sehr) kalt draußen ist!
Achtung:
Nüsse (insbesondere Mandeln) haben ein hohes allergenes Potenzial. Die neuesten Empfehlungen sehen vor, sie ab dem 6. Lebensmonat in die Ernährung von Babys einzuführen. Wie bei allen „allergenen“ Lebensmitteln beginnt man die Einführung mit sehr kleinen Portionen und erhöht die Menge schrittweise, wenn keine Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten. Ganze Trockenfrüchte sollten Kindern unter 3 Jahren niemals angeboten werden, können aber in Püreeform gegeben werden. Zögern Sie nicht, mit Ihrem Kinderarzt darüber zu sprechen!
4. Knoblauch, das Superfood aller Zeiten!
Diese kleine, kräftig schmeckende Knolle gilt seit undenklichen Zeiten als „Heilmittel“... Dank seiner antibakteriellen Wirkung ist Knoblauch sehr nützlich, um im Winter Keime abzuwehren. Einziger Wermutstropfen: Sein kräftiger Geschmack gefällt nicht jedem...
Tipp:
Wenn Sie Ihren Kleinen Knoblauch geben möchten, kochen Sie ihn einfach zusammen mit dem Gemüse und pürieren Sie ihn mit. Gekochter Knoblauch ist in der Regel milder, leichter verdaulich und wird von den empfindlichen Gaumen unserer kleinen Feinschmecker besser angenommen...
5. Fettfisch für Vitamin D
Wie Sophie uns erklärt, wenn es ein Vitamin gibt, das man im Winter unbedingt konsumieren sollte, dann ist es Vitamin D! Es wird hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung synthetisiert. Daher ist es oft sinnvoll, im Winter die ganze Familie zu ergänzen: Ein Mangel kann Müdigkeit, Wachstumsverzögerungen, Depressionen verursachen... Außerdem hilft es, die Knochen stark zu halten und das Risiko von Grippe und Bronchiolitis bei Babys zu verringern.
Tipp
Vitamin D ist in bestimmten Lebensmitteln enthalten, insbesondere in fettem Fisch. Aus Umweltschutzgründen bevorzugen wir kleine Fische wie Makrele, Sardinen, Sardellen.
Schließlich, wie Sophie erinnert:
Um die Aufnahme all dieser guten Nährstoffe zu optimieren, ist es unerlässlich, unsere Gedärme zu verwöhnen, die insbesondere unser Darmmikrobiom beherbergen. Es ist die Grundlage unserer Immunität und verantwortlich für die gute Aufnahme der Vitamine und Spurenelemente, die wir zu uns nehmen. Dafür gibt es nichts Besseres als eine kleine Kur mit probiotikareichen Lebensmitteln: Sauerkraut, Naturjoghurt, Fruchtkefir, Pickles, Miso...


