5 Tipps, wie Sie sich nach der Geburt um Ihren Körper kümmern können

Eine Geburt ist ein intensiver Moment. Sie kann von Müttern unterschiedlich erlebt werden, und wir haben diese sehr persönlichen Gefühle bereits in einem Artikel über den Umgang mit Traumata nach einer schwierigen Geburt thematisiert. Und dann ist da natürlich die Geburt, die eine Belastung für den Körper darstellt, aber man muss auch an die 9 Monate Schwangerschaft denken, die zu erheblichen körperlichen Veränderungen geführt haben.
Wie pflegt man seinen Körper nach all diesem Abenteuer? Hier sind unsere 5 Tipps.
Ein kleiner Hinweis, bevor wir beginnen: Wir werden hier über Körperpflege sprechen. Aber natürlich ist die psychische und mentale Gesundheit ebenso wichtig und wird Thema eines eigenen Artikels sein.
Tipp #1: Seien Sie geduldig, wohlwollend und sanft zu sich selbst
Ihr Körper hat ein wahres Wunder vollbracht, indem er Leben geschenkt hat ( das ist banal, aber so wahr). Es ist daher unerlässlich, sich Zeit und Wohlwollen in diesem Genesungsprozess zu gönnen. Es ist leicht, sich vom Druck, "seinen alten Körper zurückzubekommen", mitreißen zu lassen, aber in Wirklichkeit erlebt jede Mutter diese Phase in ihrem eigenen Tempo.
Tipp #2: Gönnen Sie sich die nötige Zeit
Soziale Medien und die gute Freundin, die ihre Figur innerhalb weniger Wochen wiedererlangt, können entmutigend sein, aber denken Sie daran, dass Ihr Körper Zeit braucht, um sich "wieder in Form" zu bringen.
In einigen Kulturen, wie früher in Frankreich mit den "relevailles", blieben junge Mütter nach der Geburt mehrere Wochen liegen und ruhten sich aus, umgeben von Familie und Gemeinschaft.
Unser modernes Leben erlaubt dieses Ritual nicht mehr unbedingt, aber das Prinzip bleibt gültig: Gönnen Sie sich Zeit zum Ausruhen, Massage und zur Wiederverbindung mit Ihrem Körper.
Auch wenn der Wunsch, "die Kontrolle zurückzugewinnen", verlockend sein mag, wissen Sie, dass Ihre Energie allmählich zurückkehren wird ( siehe die nächsten beiden Tipps:)).
Tipp #3: Beginnen Sie mit sanfter körperlicher Aktivität
Sich Zeit zu nehmen bedeutet jedoch nicht, zu passiv zu sein.
Das Wiederaufnehmen körperlicher Aktivität ist eine hervorragende Möglichkeit, sich nach der Geburt wieder mit seinem Körper zu verbinden, seine Muskeln zu spüren, sich zu reoxygenieren, den Kopf frei zu bekommen, aber es muss schrittweise geschehen.
Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Hebamme, ob grünes Licht für einen sanften Wiedereinstieg in den Sport gegeben ist.
Wir haben auf dem Joornal bereits über Yoga, Gehen und Pilates gesprochen, die helfen, Ihre Muskeln ohne Belastung sanft zu stärken. Und wenn die Zeit gekommen ist, vereinbaren Sie Termine für die Beckenbodengymnastik. Auch nach einem Kaiserschnitt ist sie unerlässlich.
Tipp #4: Achten Sie auch auf Ihre Ernährung
Wir wissen, dass Gesundheit auf dem Teller liegt. Ihr Körper braucht gute Nährstoffe, um sich nach der Geburt zu regenerieren, und was Sie essen, spielt eine Schlüsselrolle bei Ihrer Genesung. Wir wissen, dass es aufgrund der hormonellen Schwankungen nach der Geburt nicht ungewöhnlich ist, Heißhungerattacken zu haben, die manchmal auf zuckerhaltige oder fettige Lebensmittel gerichtet sind. Abgesehen davon wird die Ernährung einer der Schlüssel sein, um eine gute körperliche Verfassung und vor allem ein gutes Maß an Energie wiederzuerlangen.
Wenn man müde ist, ist es leicht gesagt, aber schwieriger getan, zögern Sie also nicht, einen Ernährungsberater oder Diätassistenten zu konsultieren, um Sie bei diesem Übergang zu begleiten. Und vergessen Sie nicht, gut hydriert zu bleiben!
Tipp #5: Bitten Sie um Hilfe und nehmen Sie sie an
Egal, ob Sie ein oder sechs Kinder haben, das Ergebnis ist dasselbe: Ihr Körper ist müde. Zögern Sie nicht, Ihre Lieben um Hilfe zu bitten. Sei es für Einkäufe, Hausarbeit, Mahlzeiten oder einfach nur, um sich um das Baby zu kümmern, während Sie ein Nickerchen machen oder eine ganze Nacht Schlaf genießen. Vor allem: Nehmen Sie diese Unterstützung an, ohne sich schuldig zu fühlen.
Nach einer Geburt braucht es Zeit, um wieder eine gute körperliche Gesundheit und ein für Sie passendes Energieniveau zu erreichen. Im unmittelbaren Wochenbett neigt man dazu, sich von der Begegnung mit dem Baby und dem neuen Alltag, den man bewältigen muss, absorbieren zu lassen. Aber nehmen Sie sich auch Zeit für sich selbst, für Ihren Körper. Eine Mutter, der es gut geht, ist ein Baby, dem es gut geht.


