Wie geht man mit Trennungsangst um?

Es ist soweit! Es ist Zeit für Ihr Baby, in die Kinderkrippe oder zu einer Tagesmutter zu gehen, und Sie wünschen sich von ganzem Herzen, dass alles gut geht. Sie haben viele Fragen, und auch Erwartungen...
Hier sind unsere Tipps, die Sie bei dieser großen Veränderung begleiten und Ihrem Kind helfen sollen, eine gute Zeit zu haben.
Nutzen Sie die Eingewöhnungszeit
Ob in der Kinderkrippe oder bei einer Tagesmutter, Sie werden diese neue Betreuungsform während der sogenannten "Eingewöhnung" schrittweise kennenlernen.
Sie werden die Räumlichkeiten erkunden, eine halbe Stunde, dann eine Stunde zusammen verbringen. Danach bleibt das Baby eine kurze Zeit ohne Sie usw., damit Sie sich beide allmählich an das Neue gewöhnen können.
Etablieren Sie eine beruhigende Morgenroutine
Eine beruhigende und vorhersehbare Morgenroutine hilft Ihrem Baby, die Trennung positiver zu antizipieren.
Kommunizieren Sie mit dem Krippenpersonal
Tauschen Sie Informationen mit den Mitarbeitern der Kinderkrippe oder mit der Tagesmutter aus, teilen Sie Details über die Gewohnheiten Ihres Babys, seine Essensvorlieben, seinen Schlaf usw. Die Leiterin, die Kinderpflegerinnen und die Fachkräfte in den Gruppen werden die Gewohnheiten Ihres Kindes kennen müssen, und Sie können ihnen alle Ihre Fragen stellen.
Bringen Sie vertraute Gegenstände mit
Lassen Sie dem Baby ein Spucktuch oder ein Schmusetuch mit Ihrem Geruch, damit es getröstet wird, wenn Sie nicht bei ihm sind. Sie können eine Nacht damit verbringen oder ein wenig von Ihrem Parfüm darauf sprühen.
Schaffen Sie ein Trennungsritual
Etablieren Sie ein sanftes Trennungsritual, wie einen besonderen Kuss oder eine Umarmung, bevor Sie gehen. Erklären Sie dem Baby, dass Sie Vertrauen haben, dass es willkommen, sicher und an einem Ort ist, an dem es Dinge lernen und sich entfalten wird.
Dies kann dazu beitragen, die Trennung weniger abrupt zu gestalten.
Vertrauen Sie den Fachkräften
Bauen Sie eine Vertrauensbeziehung zum Personal der Kinderkrippe oder zu Ihrer Tagesmutter auf. Wissen Sie, dass sie für die Betreuung von Babys ausgebildet sind und die notwendige Erfahrung haben.
Drücken Sie Ihre Gefühle aus
Wenn Sie Angst oder Sorgen verspüren, zögern Sie nicht, mit den Personen zu sprechen, die sich um Ihr Baby kümmern werden. Offene Kommunikation kann zu einem besseren Verständnis und gegenseitiger Unterstützung beitragen.
Indem Sie diese Ratschläge befolgen, können Sie Ihrem Baby helfen, sich leichter an seine neue Betreuungsform anzupassen, während Sie Ihre eigenen Sorgen gelassener bewältigen. Es ist eine große Veränderung, man muss geduldig sein und sich Zeit geben, sich daran zu gewöhnen.


