Schwangere: Darf ich fasten?

April 19, 2023

Enceinte, est-ce que je peux faire le Ramadan ?

Auch wenn die Schwangerschaft an sich keine Kontraindikation für das Fasten ist, so ist es doch wichtig zu betonen, dass die Ausübung des Fastens während des Ramadans in keinem Fall eine Pflicht ist. Manche möchten vielleicht fasten, aber wie kann man es in diesem Fall gut und vor allem ohne Risiko für sich selbst und das Baby tun?

 

Schwangere Frauen sind nicht verpflichtet, während des Ramadans zu fasten

 

Schwangere Frauen, wie auch stillende Mütter und kranke Menschen, sind nicht verpflichtet, den Ramadan zu praktizieren. Ihre Gesundheit hat Vorrang. Wenn manche es dennoch möchten, können sie es jederzeit unterbrechen oder verschieben, wenn sie sich nicht mehr in guter Verfassung fühlen oder gesundheitliche Probleme haben. Es ist durchaus möglich, die Ramadantage später im Jahr nachzuholen oder Bedürftigen Essen zu spenden. 

 

Kein Fasten ohne ärztliche Empfehlung

 

Bevor man den Ramadan praktiziert, ist es unerlässlich, den Gesundheitszustand während der Schwangerschaft zu überprüfen. Hausarzt, Gynäkologe oder Hebamme – die Sie betreuenden Gesundheitsfachkräfte sind am besten in der Lage zu beurteilen, ob Ihr Gesundheitszustand diese Art der Praxis erlaubt.

 

Abgesehen von einer unerlässlichen ärztlichen Meinung sollten Sie körperliche Aktivitäten und Hausarbeiten vermeiden, wenn Sie den Ramadan praktizieren. Diese könnten Sie noch mehr ermüden. Besonders in der Sommerzeit. Findet der Ramadan im Sommer statt, bleiben Sie kühl und ruhen Sie sich so viel wie möglich aus. 

 

Wann ist das Fasten kontraindiziert?

 

Die Fastenzeit ist eine recht lange Periode, die oft im Sommer stattfindet. Sie kann dann zu Dehydration bei der Mutter führen und Spätfolgen für die Gesundheit des Babys haben (Stoffwechselstörungen, Wachstumsverzögerung). Abgesehen von einem solchen Gesundheitsproblem, wenn Sie Folgendes haben:

 

➡️ Übelkeit

➡️Schwindel

➡️Erbrechen

➡️Verdauungsstörungen

➡️Verschwommenes Sehen

➡️Mangelerscheinungen

 

Gehen Sie kein Risiko ein und beenden Sie das Fasten sofort. Diese Ratschläge gelten auch für stillende Frauen.

 

Ebenso ist es ratsam, in den frühen Stadien der Schwangerschaft das Fasten zu vermeiden. Das erste Trimester ist eine empfindliche Zeit, in der sich alles langsam entwickelt. Es ist besser, auf sich selbst zu achten, besonders wenn Sie unter starker Übelkeit leiden und Ihre Ernährung eine besondere Überwachung erfordert, wie z. B. das Aufteilen der Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen.