Depression bei Kindern: Anzeichen, die alarmieren sollten

September 29, 2022

Weinanfälle, Verlust der Lebensfreude, Stimmungsschwankungen oder mangelndes Interesse an Dingen, die er bisher geliebt hat. Sie machen sich Sorgen um Ihr Kind. Was, wenn es eine Depression ist? Was ist eine Depression? Woran erkennt man die Anzeichen? Was können wir tun, um unseren Kindern zu helfen, sich davon zu erholen?

Was ist eine Depression?

Depression ist ein anhaltender Zustand der Traurigkeit, ein Verlust der Freude. Es ist kein einfacher Durchhänger, sondern eine Krankheit. Sie betrifft etwa 3% der Kinder und nimmt in den letzten Monaten, in denen wir alle leiden, tendenziell zu. Diese Krankheit wirkt sich auf alle Lebensbereiche der betroffenen Person, ihre Angehörigen, das schulische Umfeld usw. aus.

Was ist das Besondere an Depressionen bei Kindern?

Depressionen bei Kindern haben ihre Eigenheiten. Da sie ihre Gefühle vielleicht noch nicht ausdrücken können, besonders bei kleineren Kindern, kann sich dieses Unwohlsein in ihrem Verhalten und sogar in den Reaktionen ihres Körpers äußern. Depressive Manifestationen können auch sehr diskret und gut versteckt sein.

Depression bei Kindern: Welche Anzeichen können alarmierend sein?

Im Falle einer Depression bei Kindern gibt es eine Vielzahl von Anzeichen, die als Warnsignale dienen können. Hier sind die wichtigsten:

  • unerklärliche körperliche Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen, Gewichtsverlust oder -zunahme
  • Interessenverlust an Spielen, an Freunden
  • anhaltende Traurigkeit
  • freiwillige Isolation
  • dunkle Gedanken
  • wiederkehrende Angstattacken

Was tun, wenn ich glaube, dass mein Kind an Depressionen leidet?

Zunächst einmal haben Sie als Eltern eine Rolle zu spielen. Die Rolle des Wachpostens, der die Anzeichen erkennt, und die des Helfers, der dem Kind hilft, diese schwierige Phase zu überstehen. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt, seien Sie präsent und hören Sie zu.

Wenn Sie Zweifel haben und feststellen, dass der Zustand Ihres Kindes über längere Zeit anhält, zögern Sie nicht, Ihren Hausarzt zu konsultieren oder einen auf die Behandlung von Kindern spezialisierten Gesundheitsdienstleister aufzusuchen.

Ihr PMI-Zentrum (Protection Maternelle et Infantile) sowie das CMP (Centre Médico-Psychologique) Ihrer Stadt können Ihnen ebenfalls Hilfe, Unterstützung und Antworten bieten.

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