Unsere besten Tipps zur Linderung von Koliken bei gestillten Babys

Während der Stillzeit kann es vorkommen, dass Babys unter Koliken leiden. Ja, das passiert sowohl gestillten als auch Flaschenbabys. Aber keine Sorge! Auch wenn diese Beschwerden beunruhigend sein können, sind sie harmlos. Hier sind 4 Tipps, wie Sie Ihr Kleines nach jeder Fütterung beruhigen können.
Woran erkennt man Koliken bei einem gestillten Baby?
Koliken treten in der Regel ein bis zwei Wochen nach der Geburt auf und betreffen etwa 20 % der Säuglinge unter 3 Monaten.
Woran erkennt man sie? Das Baby windet sich, strampelt mit den Beinen in alle Richtungen und weint unerklärlich. Die Schreie sind ziemlich durchdringend und treten oft am Ende der Mahlzeit auf. Das kann mehrere Stunden dauern und von Aufstoßen und Blähungen begleitet sein. Diese Gase im Darm verursachen Bauchschmerzen, die ziemlich stark sein können.
Ursachen?
Auch wenn gestillte Babys weniger Luft schlucken, wenn sie an der Brust saugen, können Koliken auftreten, wenn Sie einen starken Milcheinschussreflex haben. Es kann auch passieren, wenn Ihr Kleines noch keine gute Koordination von Saugen/Schlucken/Atmen hat. Ein zu häufiger und schneller Brustwechsel während derselben Stillmahlzeit kann ebenfalls zu Koliken führen. Warum? Weil das Baby zu viel Milch zu Beginn der Stillmahlzeit aufnehmen kann. Und da diese anfangs recht laktosereich ist, kann sie von manchen Neugeborenen manchmal schlecht vertragen werden.
Wann verschwinden diese Koliken?
Meistens am Ende des 3. Monats nach der Geburt.
Welche Tipps helfen, die Beschwerden des Babys während der Stillzeit zu lindern?
In Ruhe stillen
In einer ruhigen Umgebung zu stillen, fernab von Hektik, hilft, besser zu überwachen, ob das Baby nicht zu viel Luft schluckt. Es ist auch wichtig, dass es die Brust vollständig in den Mund nimmt.
Eine kleine Massage
Mit den Fingerspitzen können Sie den Bauch des Babys nach dem Stillen mit sehr langsamen Drehbewegungen im Uhrzeigersinn massieren, um es zu beruhigen.
Nur eine Brust pro Stillmahlzeit geben
Oder dieselbe Brust für zwei aufeinanderfolgende Stillmahlzeiten. Dies ermöglicht es dem Baby, die fetthaltige Milch am Ende der Stillmahlzeit zu erreichen, die Koliken vorbeugen kann.
Bestimmte Lebensmittel meiden
Während der Stillzeit kann es ratsam sein, bestimmte Lebensmittel wie Kohl, Brokkoli und Zwiebeln zu meiden, die den Darm des Babys beeinflussen können.


