Für oder gegen die COVID-19-Impfung bei Schwangeren?
Nur ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie ist noch relativ wenig über ihre Auswirkungen auf schwangere Frauen bekannt. Es wurde jedoch bereits festgestellt, dass schwangere Frauen ein höheres Risiko haben, schwere Formen von Covid-19 zu entwickeln, insbesondere wenn die werdende Mutter Komorbiditäten aufweist.
Es wurde auch gezeigt, dass Covid-19 die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt um das Dreifache erhöht. Angesichts dieser Tatsache empfiehlt die Nationale Akademie für Medizin, schwangere Frauen mit Komorbiditäten zu impfen: über 35 Jahre, BMI > 25, hoher Blutdruck, Diabetes (einschließlich Gestationsdiabetes).
Aber ist es sicher, sich in der Schwangerschaft impfen zu lassen?
Man kann sich während der Schwangerschaft impfen lassen. Es wird sogar empfohlen, dass werdende Mütter sich gegen Grippe und/oder Keuchhusten impfen lassen.
Einzige Ausnahmen: keine "Lebendimpfstoffe" (BCG) und keine "abgeschwächten Viren" (MMR, Windpocken, Gelbfieber).
Wie steht es mit dem Covid-19-Impfstoff bei schwangeren Frauen?
Der Covid-19-Impfstoff verwendet Technologien mit viralen Vektoren oder Boten-RNA. Gute Nachrichten: Diese beiden Technologien sind absolut kompatibel mit der Schwangerschaft!
Als Bonus stellt die Akademie für Medizin fest, dass Frauen, die während der Schwangerschaft geimpft wurden, die Antikörper dann über die Muttermilch an das Baby weitergeben, wenn diese vorhanden ist. Ein doppelter Nutzen!
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