Schulschließungen: Welche Lösungen gibt es für Eltern?
Die Regierung hat die Schulen im Visier. Seit Montag führt bereits die Entdeckung eines einzigen Covid-Falls zur garantierten Schließung der betroffenen Klassen für zwei bis drei Wochen. Dies gilt in den 19 wieder abgeriegelten Departements. Angesichts einer sich ständig verschlechternden Gesundheitssituation ist dies ein neuer Alarmsignal für Eltern. Sie müssen versuchen, Arbeit und Kinder gleichzeitig so gut wie möglich zu managen...
Ein Fall = obligatorische Schließung
Angesichts der zunehmenden Epidemie hat der Bildungsminister beschlossen, Schulen bereits bei der Entdeckung eines einzigen Covid-Falls zu schließen, anstatt wie zuvor bei drei Fällen. Dies gilt in den 19 wieder abgeriegelten Departements. Die betroffenen Einrichtungen müssen alle ihre Schüler auffordern, den Schulranzen für 2 bis 3 Wochen zu Hause zu lassen. Und für die Eltern bedeutet dies, sich erneut mit dem Arbeitgeber zu organisieren, um den Heimunterricht zu bewältigen...
Und wie?
Dank des seit dem 1. September 2020 eingeführten Systems. Es ermöglicht Eltern, auf Kurzarbeit oder Arbeitsunfähigkeit zurückzugreifen.
Ob Sie Angestellte im Privatsektor, Selbstständige, Freiberufler, Nicht-Angestellte oder Beamte sind... es gibt verschiedene Hilfen für alle arbeitenden oder sich in Ausbildung befindlichen Eltern. Sie haben die Möglichkeit, Kurzarbeit oder Arbeitsunfähigkeit mit Entschädigung zu erhalten.
Droht eine vollständige Schulschließung?
Eine Möglichkeit... Für die Regierung ist dies in der Tat eine Lösung, die sich aufdrängen könnte, wenn die Epidemie ihren aufsteigenden Weg fortsetzt. Am 26. März hatte das Bildungsministerium 148 Schulen und 3.256 Klassen im französischen Mutterland geschlossen.
Derzeit ist an der Staatsspitze noch nichts entschieden. Doch angesichts dieser Fallzahlenexplosion könnte Emmanuel Macron das Wort ergreifen und diese strikte Maßnahme auf das ganze Land ausweiten oder sogar die Schulen komplett schließen. Die Frage stellt sich nun! Wie kann die Schullaufbahn fortgesetzt werden, ohne das psychische und physische Wohlbefinden und den Erfolg der Schüler zu beeinträchtigen? Sollte man eher dem Rat der pädiatrischen Organisationen folgen? Nämlich die Impfung von Lehrern und Fachkräften in der frühkindlichen Bildung zu priorisieren? Eine Spur, die es zu verfolgen gilt.


