Warum hat man das Gefühl, dass es bei heißem Wetter an Muttermilch mangelt?

Juni 30, 2023

Pourquoi a-t-on l'impression de manquer de lait maternel quand il fait chaud ?

Wenn die Temperaturen während des Stillens steigen, haben manche Mütter das Gefühl, nicht genug Muttermilch zu haben. Diese Situation kann Anlass zur Sorge geben, verbunden mit Zweifeln an ihrer Fähigkeit, ihr Baby weiterhin zu stillen – insbesondere beim ausschließlichen Stillen. Welchen Einfluss kann eine Hitzewelle auf das Stillen haben? Und wie lassen sich potenzielle Unannehmlichkeiten vermeiden? Folgen Sie unserem Leitfaden.

 

Stillen Hitzewelle

 


Dehydration und Muttermilchproduktion

 

Wenn das Thermometer steigt, schwitzt unser Körper mehr, um seine Temperatur zu halten. Dies kann bei stillenden Müttern zu Dehydration führen, was die Muttermilchproduktion beeinflussen kann.
Beachten Sie jedoch, dass dieser Eindruck eines Milchmangels oft mit einer vorübergehenden Dehydration zusammenhängt. Durch ausreichendes Trinken über den Tag verteilt können Mütter ihre gewohnte Milchproduktion in der Regel aufrechterhalten.
Tipp: Halten Sie immer eine Wasserflasche in Reichweite und trinken Sie so viel Sie möchten! Sie können auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um Ihre Laktation anzukurbeln

 

 

Der Einfluss von Hitze auf den Körper

Bei hohen Temperaturen passt sich unser Körper an, indem er seine Innentemperatur erhöht, um die Umgebungstemperatur zu regulieren. Diese Reaktion kann zu einem vorübergehenden Rückgang der Muttermilchproduktion führen. Denken Sie jedoch daran, dass unser Körper wunderbar darauf ausgelegt ist, die Bedürfnisse unseres Babys zu erfüllen.
Tipp: Ruhen Sie sich regelmäßig aus (oder zumindest so viel wie möglich!), vermeiden Sie Überanstrengung (intensive Anstrengung, Sport...) und bevorzugen Sie eine ausgewogene, wasserreiche Ernährung, um Ihren Stoffwechsel nicht zu überfordern und eine gute Muttermilchproduktion aufrechtzuerhalten.

 

 

Kennen Sie den Begriff „Hitzestress“ und seine Auswirkungen auf das Stillen?


Hohe Temperaturen können bei Müttern Hitzestress hervorrufen, was sich auch auf die Muttermilchproduktion auswirken kann. Hitzestress tritt auf, wenn unser Körper Schwierigkeiten hat, seine normale Körpertemperatur unter extremen Hitzean Bedingungen aufrechtzuerhalten. Dieser Stress kann vorübergehend die für die Milchproduktion notwendigen Hormone stören.
Tipp: Sorgen Sie für sich selbst, bleiben Sie so kühl wie möglich, indem Sie Ventilatoren benutzen oder die Klimaanlage nutzen, um diesen Hitzestress zu reduzieren und Ihre Milchproduktion zu unterstützen.

 

 

„Angebot und Nachfrage“ an Muttermilch während einer Hitzewelle

Während einer Hitzewelle können Babys weniger Appetit haben und seltener oder kürzer gestillt werden. Dies kann den Eindruck erwecken, dass die Mutter zu wenig Milch hat. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass unser Körper auf Angebot und Nachfrage reagiert. Je weniger Milch das Baby verlangt, desto geringer ist die Milchproduktion.
Tipp: Auch wenn das Baby wegen der Hitze quengelig ist, bieten Sie die Brust regelmäßig an, fördern Sie häufiges Stillen und fördern Sie den Hautkontakt mit Ihrem Baby während des Stillens, um die hormonelle Stimulation zu erleichtern.

Kurz gesagt, Sie haben es verstanden: Wenn man bei heißem Wetter stillt, ist es normal, das Gefühl zu haben, zu wenig Muttermilch zu haben. Durch Selbstfürsorge, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Bewältigung von Hitzestress und Erfüllung der Bedürfnisse des Babys können Mütter ihre Milchproduktion jedoch unterstützen. Denken Sie daran, dass im Zweifelsfall immer der beste Weg ist, schnell einen Stillberater oder Arzt (Stillberaterin oder Hebamme) zu kontaktieren, um auf Ihre individuelle Situation zugeschnittene Ratschläge zu erhalten: Jede Stillzeit ist schließlich eine einzigartige Geschichte <3