Warum wachen gestillte Babys nachts zum Stillen auf?

Manche werden Ihnen sagen, dass gestillte Babys nachts viel häufiger aufwachen als flaschenernährte Babys.
Eine walisische Studie (durchgeführt an über 700 Babys zwischen 6 und 12 Monaten) zeigte, dass alle Kinder, ob gestillt oder flaschenernährt, mindestens einmal pro Nacht (zu 80 %) und sogar mehr als dreimal (zu 25 %) aufwachten.
Wir haben Adeline, Kinderkrankenschwester, befragt, die uns erklärt, warum Babys nachts aufwachen:
Hormone während der Nacht
Wir wissen, dass Schlaf im ersten Lebensjahr eine wesentliche Rolle in der Entwicklung eines Babys spielt. Und das aus gutem Grund: Es ist hauptsächlich nachts, dass Ihr kleiner Schatz Wachstumshormone produziert.
Aber es ist auch nachts, dass Sie, seine Mutter, die meiste Prolaktin, das Hormon, das Ihnen hilft, Milch zu produzieren, ausschütten. Die Natur ist gut gemacht, nicht wahr?
Dies zeigt die offensichtliche Notwendigkeit, auf die Bedürfnisse des Babys zu hören und darauf zu reagieren. Die gute Nachricht ist, dass Sie, wenn Sie Ihr Baby nachts stillen, auch Endorphine produzieren, die Ihnen helfen werden, schnell wieder einzuschlafen. Ist das Leben nicht schön?
Fokus auf: Wachstumsschübe
Wir wissen jetzt, dass Wachstumsschübe bei Babys tatsächlich existieren, und es gibt sogar mehrere davon! Einige Schübe können völlig unbemerkt bleiben, während andere Ihnen etwas mehr Geduld und weniger Schlaf abverlangen! Im Allgemeinen dauern sie etwa 48 Stunden, in denen Ihr Kind Tag und Nacht nach der Brust verlangen wird. Jetzt verstehen wir, warum Babys nachts aufwachen: Dort wachsen sie am meisten! Im Allgemeinen treten die Schübe auf:
-10 Lebenstage
- 3 Wochen
- 3 Monate
- 6 Monate
- Und der letzte mit 1 Jahr.
Während dieser Wachstumsschübe zweifeln viele Mütter die Qualität des Stillens an, mit dem falschen Eindruck, "leere" Brüste zu haben und ihr Kind nicht genug zu ernähren. Denken Sie daran, solange Sie Ihr Baby "nach Bedarf" stillen, es regelmäßig die Windeln nass macht und weiterhin an Gewicht zunimmt, gibt es keinen Grund zur Sorge.
Lesen Sie auch: "Kann man zu wenig Muttermilch haben?"
Wichtig:
Im Zweifelsfall immer einen Spezialisten um Rat fragen: Kinderarzt, Hebamme oder Stillberaterin.



