Leiden Sie unter elterlichem Burnout? 10 unmissverständliche Anzeichen.

September 29, 2022

Souffrez-vous de burn out parental ? 10 signes qui ne trompent pas.

Das elterliche Burnout: ein ultra-tabuisiertes Thema, das aber bei Eltern (und noch mehr seit den zahlreichen Lockdowns) stark zunimmt.

 

Sie kannten Burnout vielleicht als Berufskrankheit, aber diese Form der Depression kann auch das familiäre Umfeld betreffen. Zwischen mentaler Belastung, der Ideologie der Perfektion, körperlicher Erschöpfung, Schlafmangel... bringt Sie die Elternschaft (alias "der Traum eines Lebens") zum Untergang? Hier sind 10 Anzeichen, die Sie genau beobachten sollten.

  

1. Sie sind ständig auf der Suche nach Perfektion als Eltern... aber auch für Ihre Kinder

 

Stark beeinflusst von den Diktaten der Medien und Instagram, will die Person im elterlichen Burnout ein sauberes und glänzendes Bild ihres Lebens vermitteln. Diejenige, die alles meisterhaft managt, mit Kindern, die aus dem Ei gepellt sind und mit selbstgemachtem (und am besten biologischem) Brei gefüttert werden. Doch in Wirklichkeit führt diese unerreichbare Suche nach Perfektion zu einem enormen Schuldgefühl, in das der Elternteil immer tiefer versinkt. Ohne es überhaupt zu merken.

  

2. Ihr Selbstwertgefühl ist im freien Fall

 

Das geht Hand in Hand mit dem vorherigen Punkt. Angesichts all ihrer überzogenen Ambitionen hat der Elternteil das Gefühl, nichts zu erreichen. Man nimmt nur Misserfolge wahr, ohne Erfolge würdigen zu können.

 

3. Elterliches Burnout: Ihre Gefühle fahren Achterbahn

 

In einem Moment fühlen Sie sich überfüllt mit Liebe zu Ihren Kindern, und ein paar Minuten später möchten Sie sie einfach für immer in ihrem Zimmer einsperren. Im Allgemeinen jonglieren Sie mit einer Vielzahl widersprüchlicher Gefühle: Stolz, dann Enttäuschung, Liebe, dann Ablehnung, Freude und Traurigkeit…

 

4. Sie haben Stimmungsschwankungen

 

Von Natur aus eher fröhlich und ausgelassen, sind Sie pessimistisch und zynisch geworden. Es fällt Ihnen schwer, Empathie – oder gar Sympathie – für Ihr Umfeld zu empfinden, sei es im engen oder weiteren Kreis.

 

5. Ein Gefühl der Überdosis von allem

 

Overdosis von Menschen, Overdosis von allem… Sie haben das Gefühl, nichts mehr ertragen zu können. Weder etwas noch jemanden. Das bringt uns zum nächsten Punkt…

 

6. Eine Tendenz zur Isolation

 

Der Elternteil im Burnout neigt dazu, sich zu isolieren. Das ist paradox, gerade in einem Moment, in dem er besonders Hilfe bräuchte, um dieser Höllensphäre zu entkommen. Insbesondere bei Männern stärker als bei Frauen kann das elterliche Burnout den Rückgriff auf Suchtphänomene verursachen: Online-Spiele, Alkoholkonsum, übermäßiger Sport...

 

7. Deutliche Gewichtszunahme (oder -verlust)

 

Eltern im Burnout können ihr Unwohlsein durch Essen kompensieren. Entweder indem sie die Dino-Kekspackungen der Kinder leeren oder umgekehrt indem sie aufhören zu essen (oder eine drastische Diät machen, um schnell und viel abzunehmen).

 

8. Extreme körperliche Müdigkeit im Zusammenhang mit elterlichem Burnout

 

Ständig niedergeschlagen, wird die Person, die unter elterlichem Burnout leidet, typischerweise Schwierigkeiten haben, morgens aufzustehen, trotz 10 Stunden Schlaf. Schläfrigkeit, Schwindel, das Bedürfnis nach einem Nickerchen… All das sind Anzeichen, die Sie hellhörig machen können. Doch paradoxerweise ist eines der Symptome von elterlichem Burnout auch...:

 

9. Schlafstörungen

 

Trotz der immensen körperlichen Erschöpfung, die Eltern im Burnout betrifft, leiden diese paradoxerweise unter Schlafstörungen. Chronische Schlaflosigkeit, Einschlafprobleme, nicht erholsamer Schlaf… Ein noch ernsteres Problem, da es das oben genannte Gefühl extremer Müdigkeit verstärkt. Ein Teufelskreis, kurz gesagt.

 

10. Eine Flaute in der Libido

 

Im Zusammenhang mit dem Gefühl körperlicher Erschöpfung, mangelndem Selbstvertrauen, Gewichtszunahme/-verlust… ist es möglich, dass Eltern, die unter elterlichem Burnout leiden, kein Interesse mehr an Sex verspüren. An sich wird alles zur Last, sogar Umarmungen…

 

Wege, um aus dem elterlichen Burnout herauszukommen

 

1. Wenn Sie das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren, ist es wichtig, sich etwas Zeit für sich selbst zu nehmen, effektiv zur Ruhe zu kommen und sich wieder mit Ihrem Körper zu verbinden. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, auch nur einen halben RTT zu nehmen, um durchzuatmen?

2. Delegieren Sie Aufgaben, die Ihnen die meiste Energie und "emotionale Bandbreite" abverlangen, und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Ist es wirklich so schlimm, schmutziges Geschirr in der Spüle und Staubmäuse an der Tür zu haben?

3. Führen Sie ein Tagebuch, in das Sie alle positiven Dinge eintragen, die Ihnen am Tag passiert sind.

4. Machen Sie eine Pause von sozialen Medien.

5. Zu guter Letzt: Zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen: Psychologe, Elterncoach...