Brustkrebs-Screening: Warum und wie

Oktober 08, 2024

Dépistage du cancer du sein : pourquoi et comment

Jedes Jahr steht der Oktober im Zeichen der Rose. Die Ruban Rose (Rosa Schleife) Vereinigung startet Informations- und Präventionskampagnen zum Thema Brustkrebs. Diese Krankheit betrifft 1 von 8 Frauen, und je früher sie diagnostiziert wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Über Brustkrebs wird also im Oktober gesprochen, aber wir sollten auch das ganze Jahr über und mit allen Frauen darüber sprechen. Einer der Schlüssel zur Bekämpfung der Krankheit ist die Früherkennung. Warum und wie? Wir erzählen Ihnen alles.

 

Warum sollte man sich untersuchen lassen?



Die Brustkrebsvorsorge ist unerlässlich, denn wie ich bereits in der Einleitung erwähnte, gilt: Je früher die Krankheit erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. 1 von 9 Frauen befindet sich in Remission bei einem frühzeitig behandelten Krebs ( Zahlen der Liga gegen den Krebs).

Zudem sind die Behandlungen bei einer frühen Diagnose in der Regel weniger belastend, weniger invasiv und haben bessere Erfolgsaussichten. Die Vorsorge kann somit Leben retten und die Lebensqualität der betroffenen Frauen verbessern.

Brustkrebs kann alle Frauen betreffen, unabhängig von Alter oder Lebensweise. Manche Frauen haben ein höheres Risiko aufgrund von Faktoren wie Vererbung, einem sitzenden Lebensstil oder übermäßigem Alkohol- oder Tabakkonsum. Doch auch ohne diese Faktoren ist das Risiko nie völlig ausgeschlossen, daher ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig.

 

In welchem Alter sollte man mit der Vorsorge beginnen?

 


In Frankreich wird die Brustkrebsvorsorge ab dem Alter von 50 Jahren bis 74 Jahren empfohlen. In dieser Altersgruppe werden Frauen alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. Diese Untersuchung wird zu 100 % von der Krankenversicherung übernommen. Sie ermöglicht es, Anomalien, selbst kleinste, zu erkennen und eine Diagnose so früh wie möglich zu stellen.

Für Frauen mit Risikofaktoren (z. B. Brustkrebs in der Familie) kann jedoch bereits ab 30 Jahren eine spezielle Überwachung eingeführt werden. Daher werden Frauen jeden Alters ermutigt, sich selbst zu abtasten, um das mögliche Auftreten verdächtiger "Knoten" zu überwachen.

Zögern Sie nicht, mit Ihrem Arzt oder Gynäkologen zu sprechen, um zu erfahren, wann Sie je nach Ihrer Vorgeschichte mit der Vorsorge beginnen sollten.

Wie läuft die Vorsorge ab?



Die Brustkrebsvorsorge basiert hauptsächlich auf der Mammographie.

Diese radiologische Untersuchung ermöglicht es, das Innere der Brüste mittels Röntgenstrahlen sichtbar zu machen. Sie ist schnell, in den meisten Fällen schmerzlos und dauert nur wenige Minuten. Manchmal kann der Arzt auch eine Mammasonographie anordnen.

Es ist auch wichtig, regelmäßig die bereits erwähnte Brustselbstuntersuchung durchzuführen. Diese Technik ermöglicht es, mögliche Anomalien ( Knoten, Schmerzen, Veränderungen der Haut oder der Brustwarze, Ausfluss) zu erkennen.

Um sie richtig durchzuführen, empfiehlt es sich, sich einmal im Monat selbst zu untersuchen, idealerweise eine Woche nach der Regelblutung, wenn die Brüste weniger empfindlich sind. 

 

Warum zögern manche Frauen noch?


Trotz der Wichtigkeit der Vorsorge zögern einige Frauen immer noch, den Schritt zu wagen. Die Angst vor den Ergebnissen, die Vorstellung, dass "es nur anderen passiert", die Furcht vor Schmerzen oder auch Zeitmangel sind alles Hemmnisse, die von der Durchführung abhalten können. Doch die Vorsorge ist eine Präventionsmaßnahme, die Leben retten kann.


Ermutigen Sie die Frauen in Ihrem Umfeld, auf ihre Brüste und ihre Gesundheit zu achten, und vergessen Sie nicht: Es ist nie zu früh, auf sich selbst zu achten.