Bänderdehnung oder Kontraktion: wie man sie erkennt?

Wenn Sie schwanger sind, ist es ganz normal, Schmerzen (oder besser gesagt Unannehmlichkeiten) in Ihrem Körper zu verspüren. Einige dieser Empfindungen können auf Uteruskontraktionen zurückgeführt werden (die manchmal schon im zweiten Trimester der Schwangerschaft auftreten können), während andere durch Bänderschmerzen verursacht werden können.
Doch woran erkennt man diese beiden Arten von Empfindungen? Sind sie normal oder sollte man sie beobachten? Wir klären auf, um Ihnen besser zu helfen, zu verstehen, was Ihr Körper Ihnen sagt, und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Bänderschmerzen während der Schwangerschaft
Sie werden oft als stechende Schmerzen oder kribbelnde Empfindungen in den Bändern beschrieben, die die Gebärmutter stützen. Diese Bänder dehnen sich und werden größer, um das Wachstum Ihres Babys zu begleiten. Bänderschmerzen treten in der Regel an den Seiten des Bauches, in der Leistengegend oder im unteren Rückenbereich auf. Sie können durch plötzliche Bewegungen, wie schnelles Aufstehen oder Positionswechsel, ausgelöst werden. Bänderschmerzen sind nicht regelmäßig.
Zur Linderung von Bänderschmerzen reicht es oft aus, sich auszuruhen, ruckartige Bewegungen zu vermeiden, ein Stützkissen (oder Stillkissen) zu verwenden, um den Druck auf die Bänder zu mindern, und Wärme oder kalte Kompressen auf die schmerzenden Stellen aufzulegen.
Uteruskontraktionen
Dabei handelt es sich um unwillkürliche und rhythmische Bewegungen des Gebärmuttermuskels. Sie treten auf, wenn sich die Gebärmutter zusammenzieht und entspannt, um den Körper auf die Geburt vorzubereiten. Kontraktionen können als Ziehen oder Krämpfe im Unterbauch empfunden werden. Sie sind in der Regel regelmäßig und können sich allmählich verstärken. Wenn Sie eine Kontraktion spüren, wird Ihr Bauch hart. Kontraktionen können auch von Schmerzen im unteren Rückenbereich begleitet sein.
Wenn Sie bemerken, dass die Kontraktionen mit der Zeit häufiger, intensiver und schmerzhafter werden, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass Sie in den Wehen liegen und es Zeit ist, ins Krankenhaus zu gehen.
Achtung: Es ist wichtig, Kontraktionen erkennen zu können, um im Falle einer drohenden Frühgeburt ( MAP) richtig reagieren zu können. Wenn Sie vor der 37. Schwangerschaftswoche sind und regelmäßige und schmerzhafte Kontraktionen haben, suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt, Ihre Hebamme oder Ihren Gynäkologen auf.
Denken Sie daran, dass jede Schwangerschaft einzigartig ist und jede Frau diese Empfindungen anders wahrnehmen kann. Es ist wichtig, sich selbst zu vertrauen und während dieser schönen Reise der Schwangerschaft aufmerksam auf seinen Körper zu hören.
WICHTIG: Wenn Sie Zweifel an der Art der Empfindungen haben, die Sie spüren, zögern Sie nicht, Ihre Hebamme oder Ihren Gynäkologen zu kontaktieren.



