Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen? Wozu dienen sie?
Ab der sechsten Schwangerschaftswoche ist es möglich, mehr oder weniger unangenehme Kontraktionen zu spüren. Der Bauch wird plötzlich hart, was schmerzhaft sein kann. Diese Kontraktionen sind für einige Schwangere eine Quelle der Besorgnis. Sind diese Kontraktionen also „normal“? Haben sie einen Zweck?
Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen?
Die sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen unterscheiden sich sehr von den Wehen, die der Geburt vorausgehen. Woran erkennt man sie?
- Sie können während der gesamten Schwangerschaft gespürt werden.
- Sie sind flüchtig und dauern nicht länger als 30 Sekunden.
- Sie sind unregelmäßig und können mehrmals täglich auftreten.
- Sie können schmerzlos oder unangenehm sein, mit einem Gefühl des Ziehens und einem Schmerz, der für manche Frauen mit Menstruationsschmerzen vergleichbar ist.
- Sie lassen bei Positions- oder Aktivitätswechsel nach.
Wir wissen, dass die Wehen im Gegensatz dazu regelmäßig sind, an Intensität zunehmen und immer länger werden.
Wozu dienen Braxton-Hicks-Kontraktionen? Sind sie normal?
Diese Kontraktionen, die von Doktor John Braxton Hicks entdeckt wurden, sind natürlich. Während der Schwangerschaft entwickelt und dehnt sich die Gebärmutter, was Kontraktionen des Muskels hervorruft.
Ärzte sind sich über den Nutzen dieser Kontraktionen uneinig. Einige glauben, dass sie den Körper und insbesondere den Gebärmutterhals auf die Geburt vorbereiten, während andere ihnen keinen besonderen Nutzen zuschreiben.
Wie kann man das Gefühl dieser Kontraktionen minimieren?
Braxton-Hicks-Kontraktionen können durch Stress, Müdigkeit oder übermäßige körperliche Aktivität verstärkt werden. Um sie zu minimieren, sorgen Sie gut für sich und gönnen Sie sich Ruhe. Ein warmes Bad kann sie ebenfalls lindern.
Wenn Sie jedoch Zweifel an der Art der Kontraktionen haben oder wenn diese von anderen Symptomen begleitet werden, zögern Sie nicht, Ihre Hebamme oder Ihren Arzt zu konsultieren.


